An den letzten beiden Tagen geniessen wir unsere Villa, unser Zimmer und den Garten. Das Meer hier ist zurzeit derart wild, dass uns alle Einheimischen vor dem Baden warnen.
Zwar ist es an der Westküste nicht ganz so gut wie im Osten. Doch war das Wetter deutlich besser als erwartet. Wir haben kein einziges Mal in diesen Ferien den Regenschutz gebraucht und die Temperaturen waren nie unangenehm hoch, zumindest wenn man das Zimmer klimatisieren kann, was bei uns bis auf eine Nacht immer der Fall war.
SriLanka hat uns gut gefallen. Die Leute sind hilfsbereit und freundlich, auch wenn einzelne etwas aufdringlich waren. Spaziert man durch ein Quartier, kommt ein Hello von jedem Haus und bei jeder Begegnung. Die Tuctucfahrer und Taxifahrer waren immer sehr hilfsbereit und haben sich immer die grösste Mühe gegeben, um das Hotel zu finden. Auch die Verlässlichkeit haben wir immer sehr geschätzt. An jeder Strassenecke vereinbarte Termin wurde zuverlässig eingehalten.
Das Essen ist nicht aufregend aber immer schmackhaft. Restaurants nach unserer Facon sind aber eher selten. In den einfachen Lokalen war meist Fried Rice und Kotu zu haben. Dafür ist es dann sehr günstig. Gestern haben wir für
ca 1000 LRS (7 CHF) inkl. Getränke gegessen.
Im Normalfall haben wir zwischen 3000 und 5000 ausgegeben. Wenn immer möglich, habe ich Rice und Curry bestellt.
Auffällig ist, wie wenig hier geraucht wird. Man sieht nur selten rauchende Leute und überhaupt keine Zigarettenreklame. Auch Alkohol ist nicht immer verfügbar. In Tissa und Kandy mussten wir ganz auf Bier verzichten.
Toll sind die grossen und kleinen Naturreservate. In deren Nähe sind Dörfer und Felder mit hohen Elektrozäunen vor Elefanten und Büffeln geschützt.
Am Abend sind jeweils krähengrosse Fledermäuse unterwegs.
In den Gärten der Hotels haben neben Affen, auch einen Mungo, eine Schlange, und einen 1,5 m grossen Waran beobachtet.
Der Verkehr ist laut und der Stärkere setzt sich durch. Wenn die Busse hupen, dann macht man am besten Platz. Diese überholen auch bei Gegenverkehr. Zuerst wir gehupt und nur im Notfall gebremst. Unterwegs sieht man sehr viele Polizisten, welche erstaunlich häufig am Zettel ausfüllen sind.
Wir haben ganz einfache Hotels gemieden und eher die mittlere Kategorie gewählt. Wir haben meist zwischen 9000 und 14000 pro Nacht bezahlt und oft nur ein Zimmer genommen. Teilweise war der Preis eher zu hoch. Doch gibt es halt nicht überall genügend Hotelzimmer.
An gewissen Orten habe ich mich an den happigen Eintrittspreisen für Touristen geärgert. Z.B wenn man als Tourist 15 Stutz für den Eintritt auf eine Insel bezahlt und dort auf Horden stösst, welche nichts bezahlen müssen, aber die Gegend zumüllen.
Nachtrag: Die Flüge verliefen reibungslos und wir haben uns mit neusten Filmen und kleinen Schläfchen die Zeit vertrieben.
Am Freitagabend haben wir in Erding gut gegessen, gut in unserem Auto geschlafen und am Samstag sind wir nach Hause gefahren. Jetzt läuft fleissig die Waschmaschine und der Wochendeinkauf ist auch erledigt.
Bald beginnt der Alltag. Doch viele gute Erinnerungen und Erlebnisse bleiben.




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