Am Mittwochabend sitzen Lena und ich vom WanderReitbetrieb Hof Kranichaue bei Kaffee und Kuchen mit Elke und Andy in der Küche. Jetzt gilt es Abschied zu nehmen. Wir durften 3 Tage Gastfreundschaft, professionelle Rittführung mit guten Pferden und umfassende Verpflegung in schöner Landschaft geniessen.
Begonnen hat unser Wanderritt am Sonntagabend, als wir herzlich mit Kaffee und Kuchen zu unseren 3-tägigen Wanderreitferien willkommen geheissen worden sind. Wir haben uns für diese Region entschieden, weil mich Auftritt und Pferde angesprochen hat und die Gegend um den Geopark Ries landschaftlich und geschichtlich interessant zu sein schien. Wir haben und nicht getäuscht!
Am Vorabend haben wir Zeit die Pferde zu beobachten, welche als Herde in einem Freilaufstall gehalten werden.
Beim Abendessen spricht man natürlich über das Reiten und wir werden nach unseren Vorlieben und Reitfähigkeiten gefragt, um die für uns geeigneten Pferde auszusuchen. Lena erhält Nerva resp. Lotti und für mich wird Miri ausgesucht. Beides Haflingerstuten. Lena und ich hätten bestimmt andere Pferde ausgesucht, da wir beide es nicht so mit Stuten haben. Aber die Wahl erweist sich in den Folgetagen als perfekt.
Am Montagmorgen nach einem ausgiebigen und grosszügigen Frühstück startet wir zum Wanderritt Härtsfeldhöhen & Geopark - Trilogie.
Andy unterweist uns umsichtig und gründlich in der Vorbereitung der Pferde. Bei diesem ersten Kontakt erkennen wir rasch, dass die beiden Haflinger geduldig und ruhig aber auch aufmerksam und willig sind.
![]() |
| Bereits beim Aufzäumen erobert Lotti Lenas Herz. |
Von Leiheim geht's bei herrlichem Wetter mit einem angenehmen frischen Lüftchen durch Feld und Wald auf den Kraterrand vom Ries....
Dann reiten wir auf einen der mit Schafsgras bewachsenen und mit Wachholderbüschen durchsetzten Hügel. Die Vegetation gleicht plötzlich einer alpinen Landschaft und wechselt danach wieder rasch ins saftige Grün.
Von hier geht es nur noch runter - rauf - runter und wir kommen an unserem 1. Etappeziel einem Reiterhof in Reimlingen
![]() |
| Miri und ich am ersten Abend |
Zum Nachtessen werden zum Griechen in Nördlingen eingeladen und erhalten bei der Fahrt noch einen Eindruck dieser alten Reichstadt mit intakter rund 1,8 km langer Stadtmauer.
Track 1. Etappe und Strecke aus der Vogelperspektive
Wir reiten bei Wind, Regen und Kälte los. Doch bald bewegen wir uns geschützt im lichten Wald. Viele Abschnitte verlaufen auf Graswegen und die Niederschläge lassen immer mehr nach.
Die Ofnethöhlen am Hügel und der römische Gutshof im Hintergrund streifen wir nur am Rande. Ich bin froh, die Mäuerchen der römischen Anlage als Aufsteighilfe nutzen zu können. Langsam spüre ich meine körperlichen Grenzen. Aber nicht weil meine Muskeln schmerzen, sondern weil meine eingeschränkte Hüftbeweglichkeit mir unerwartete Schwierigkeiten machen. Deshalb wechsle ich nun vermehrt vom Reiten zum Wandern.
Im Laufe der 2. Tageshälfte werden die Wetterbedingungen besser.Unser Etappeziel des 2. Tages, den Härtsfeldhof, erreichen wir nach rund 28 km. Dieser bietet nicht nur uns, sondern auch unseren Pferden sehr gute Übernachtungsbedingungen.
Am 3. Tag begrüsst uns wieder strahlende Sonne, einen gutes Frühstück und natürlich Elke und Andy. Auch heute ist Andy extra zu uns gefahren, um beim Aufsatteln zu helfen. Die Routine im Tagesablauf macht sich bemerkbar. Wir sind jeden Tag etwas schneller bereit. Meine Hüfte spüre ich schon beim Aufsteigen, trotzdem freue ich mich auf den bevorstehenden Ritt. Unterwegs nutze ich immer mal wieder die Gelegenheit, ein Stück zu wandern. Dies ist gerade aus und abwärts meist problemlos möglich, da ich zu Fuss gut dem Schritttempo der Haflinger mithalten vermag.
Am 3. Tag begrüsst uns wieder strahlende Sonne, einen gutes Frühstück und natürlich Elke und Andy. Auch heute ist Andy extra zu uns gefahren, um beim Aufsatteln zu helfen. Die Routine im Tagesablauf macht sich bemerkbar. Wir sind jeden Tag etwas schneller bereit. Meine Hüfte spüre ich schon beim Aufsteigen, trotzdem freue ich mich auf den bevorstehenden Ritt. Unterwegs nutze ich immer mal wieder die Gelegenheit, ein Stück zu wandern. Dies ist gerade aus und abwärts meist problemlos möglich, da ich zu Fuss gut dem Schritttempo der Haflinger mithalten vermag.
Und wenn zwischendurch einmal ein Stück Teerstrasse aufkommt, wechselt der Untergrund dafür wieder auf umso schönere Wiesenwege, welche trotz dem Regen des Vortages keinesfalls übermässig schlammig sind.
Auch offenes Gelände mit weitem Ausblick und Waldabschnitte mit unterschiedlichem Bewuchs sorgen für Abwechslung.
Auch heute lösen wir kurz vor dem Etappenziel den Sattelgurt leicht und gehen das letzte Stück zu Fuss. Für meine Hüfte ist dies eine Wohltat. Die 3 Tage waren ein tolles Erlebnis. Ich habe das Reiten richtig genossen und mir ab und zu gesagt, dass es schade ist, das ich nur noch so selten auf einem Pferd sitze.
Doch hängt dies sicher auch damit zusammen, dass Elke uns so sicher und professionell die ganzen Tage als Rittführerin geleitet hat und meine Haflingerstute Mira meine beschränkten Reitfähigkeiten nicht ausgenutzt hat, sondern mich meist brav unterstützt und geduldig getragen hat.
Auch bei Elke und Andy bedanken wir uns hiermit nochmals herzlich.
Doch hängt dies sicher auch damit zusammen, dass Elke uns so sicher und professionell die ganzen Tage als Rittführerin geleitet hat und meine Haflingerstute Mira meine beschränkten Reitfähigkeiten nicht ausgenutzt hat, sondern mich meist brav unterstützt und geduldig getragen hat.
So kommen wir gegen 16 Uhr in Leiheim an und nach dem Absatteln führen wir die Pferde noch auf eine schöne frische Weide
Es ist schön mit anzusehen, wie sich die 3 Pferde nach den 3 Arbeitstagen genüsslich wälzen und sich dann am frischen Gras verköstigen. Mit diesen schönen Bildern fällt das Abschiednehmen etwas leichter.Auch bei Elke und Andy bedanken wir uns hiermit nochmals herzlich.




















Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen